

Was ist Atemtherapie
Die Atemtherapie ist ein zentraler Bestandteil der Physiotherapie und kommt bei einer Vielzahl von respiratorischen, neurologischen und orthopädischen Beschwerden zum Einsatz. Ziel unserer Behandlung ist es, die Atemmechanik zu optimieren, die Selbstreinigung der Lunge zu unterstützen und die allgemeine Leistungsfähigkeit zu fördern.
Ziele und Wirkungsweise der Atemtherapie
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Sekretlösung und -transport: Durch spezielle Ausatemtechniken und Lagerungen unterstützen wir den natürlichen Reinigungsprozess der Bronchien.
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Verbesserung der Lungenbelüftung: Gezielte Übungen helfen dabei, Minderbelüftungen in tiefen Lungenabschnitten entgegenzuwirken und das Atemzugvolumen zu optimieren.
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Entlastung der Atemhilfsmuskulatur: Wir vermitteln Techniken zur Atemerleichterung (z. B. die Lippenbremse), um die Atemarbeit bei Belastung zu ökonomisieren.
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Mobilisation des Brustkorbs: Manuelle Techniken und Dehnübungen verbessern die Beweglichkeit des Thorax und der Wirbelsäule, was eine freiere Entfaltung der Lunge ermöglicht.
Anwendungsgebiete in unserer Praxis

Atemtherapie ist bei vielen Krankheitsbildern eine sinnvolle Unterstützung, unter anderem bei:
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Chronischen Lungenerkrankungen wie COPD, Asthma bronchiale oder Lungenfibrose.
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Nachbehandlung von Infekten (z. B. nach Lungenentzündungen oder zur Rehabilitation nach COVID-19).
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Neurologischen Erkrankungen, die die Atemmuskulatur schwächen.
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Haltungsbedingten Atemeinschränkungen und präoperativer Vorbereitung.
ATEMTHERAPIE IN DRESDEN
Atemtherapie: Den Brustkorb befreien, die Lunge stärken, neue Energie schöpfen.
FAQ – Informationen für Patienten zur Atemtherapie in Dresden Wann ist eine Atemtherapie sinnvoll? Eine Atemtherapie wird klassischerweise bei chronischen Erkrankungen wie Asthma, COPD oder Lungenfibrose eingesetzt. Sie ist aber auch nach schweren Infekten (z. B. Lungenentzündung), bei Kurzatmigkeit unter Belastung oder zur Mobilisation des Brustkorbs nach Operationen sehr hilfreich. Was passiert während einer Behandlungssitzung? Wir kombinieren aktive Übungen mit manuellen Techniken. Das umfasst unter anderem das Erlernen von Atemerleichterungen (wie die Lippenbremse), Techniken zur Schleimlösung, Dehnungen zur Brustkorbmobilisation und die Kräftigung der Atemmuskulatur. Benötige ich eine ärztliche Verordnung? Ja, für eine kurative (heilende) Behandlung benötigen Sie ein Rezept von Ihrem Haus- oder Facharzt (z. B. Pneumologe). Dort wird die Atemtherapie meist als „KG-Atemtherapie“ oder „Krankengymnastik zur Behandlung von Atemwegserkrankungen“ verordnet. Hilft Atemtherapie auch bei Stress oder Erschöpfung? Ja, durch die gezielte Beeinflussung des Zwerchfells und des vegetativen Nervensystems kann Atemtherapie unterstützend wirken, um Stress abzubauen und die allgemeine Entspannungsfähigkeit zu fördern. Wie oft sollte die Therapie durchgeführt werden? Das hängt stark von Ihrem Krankheitsbild ab. In der Regel sind 1 bis 2 Termine pro Woche sinnvoll, um Techniken sicher zu erlernen, die Sie dann eigenständig in Ihren Alltag integrieren können.
Rechtlicher Hinweis (HWG)
Die hier beschriebenen Maßnahmen dienen der Unterstützung der Lungenfunktion und der allgemeinen Rehabilitation. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Atemtherapie eine medizinische Behandlung ergänzt, aber keine ärztliche Therapie oder medikamentöse Einstellung ersetzt. Ein Heilungserfolg kann im Einzelfall nicht garantiert werden.